Alles über ETFs für den Einstieg
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Definition: Passive Exchange Traded Funds (ETFs) sind börsengehandelte Fonds, die die Wertentwicklung eines bestimmten Index – wie den DAX oder MSCI World – automatisch nachbilden.
Risiko: Die Kurse von ETFs können steigen oder fallen. ETFs unterliegen Chancen und Risiken. Durch die Anlage eines ETFs in mehrere Wertpapiere oder Märkte wird das Anlagerisiko breiter gestreut.
Rendite: Die Rendite von passiven ETFs ist von der Wertentwicklung des abgebildeten Index abhängig. Da die Kosten in der Regel geringer sind als bei aktiv gemanagten Fonds, kann mit ETFs in der Regel von attraktiven Renditechancen profitiert werden.
ETFs bieten die Möglichkeit, in eine breite Palette von Wertpapieren zu investieren. Damit der Einstieg leichter fällt, kann es hilfreich sein, einige grundlegende Begriffe zu kennen.
ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Fonds, die die Wertentwicklung eines Index – wie beispielsweise des DAX oder des MSCI World – abbilden. Sie kombinieren die Vorteile von Aktien (Handelbarkeit) und aktiv gemanagten Fonds (Diversifikation) und können dadurch kostengünstig und flexibel sein.
Ein aktiver Fonds investiert in verschiedene Titel gleichzeitig. Dabei sammelt der Investmentfonds das Geld von Anlegern und investiert damit in die Finanzmärkte. Der Fonds investiert dabei in mehrere Aktien oder Anleihen gleichzeitig. Dadurch wird das Risiko auf verschiedene Positionen verteilt. Im Gegensatz zu ETFs, die an der Börse gehandelt werden, können Fonds lediglich an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden.
Ein Fondsmanager arbeitet für Fonds- und Investmentgesellschaften. Er kümmert sich um die Auswahl und den Handel der Wertpapiere. Für aktiv gemanagte Fonds werden zusätzliche Gebühren verlangt. Diese fallen bei passiven Fonds beziehungsweise ETFs in der Regel nicht an.
Ein Index bildet die Wertentwicklung eines bestimmten Marktes ab. Er stellt eine Grundgesamtheit an Wertpapieren dar (beispielsweise die größten Unternehmen eines Landes). Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, enthält zum Beispiel die Aktien der 40 größten Aktiengesellschaften Deutschlands. Neben dem DAX gehört der MSCI World zu den bekanntesten Indizes.
Eine Aktie stellt eine Beteiligung an einem Unternehmen (Aktiengesellschaft) dar. Unternehmen nutzen die Ausgabe von Aktien zur Eigenkapitalbeschaffung. Im Gegenzug wird der Aktionär zum Miteigentümer. Die Entwicklungen der Aktienkurse an der Börse werden in einem Aktienindex wiedergegeben.
Um sich Kapital zu beschaffen, können Staaten, Länder oder Unternehmen Anleihen herausgeben. Wer eine Anleihe kauft, stellt dem Verkäufer Geld für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung – gibt ihm eine Art Kredit. Dafür erhält er das Recht auf eine jährliche Verzinsung und Rückzahlung des Kapitals am Ende der Laufzeit.
Wertpapiere halten Beteiligungen in Schriftform fest. Sie verbriefen ein bestimmtes Recht und werden in der Regel an der Börse gehandelt. Wichtige Wertpapierarten sind Aktien, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine, Fonds und ETFs.
Eine Rendite ist der Betrag, den angelegtes Kapital in einem bestimmten Zeitraum erbringt. Passive ETFs haben das Ziel, eine ähnliche Rendite zu erzielen wie der Index, dessen Wertentwicklung sie nachbilden. Die ETF-Rendite wird als Gewinn nach Abzug der Kosten definiert.
Als Dividende bezeichnet man einen Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an die Aktionäre ausschüttet. Ein Recht auf die Ausschüttung einer Dividende besteht allerdings nicht.
Diversifikation bedeutet, dass das Risiko einer Geldanlage gestreut wird. Das investierte Kapital wird auf verschiedene Wertpapiere verteilt oder in unterschiedliche Branchen und Regionen investiert. ETFs ermöglichen eine breite Diversifikation, da sie oft ganze Märkte abbilden. So wird das Risiko einzelner Unternehmen minimiert.
Die Börse ist ein Handelsplatz, an dem Wertpapiere – wie beispielsweise Aktien oder Anteile – an ETFs gekauft und verkauft werden. Hier treffen Käufer und Verkäufer aufeinander, um Preise auf Basis von Angebot und Nachfrage festzulegen. Für Anleger bietet die Börse eine zentrale Plattform, um in unterschiedliche Anlageklassen zu investieren.
Exchange Traded Funds, kurz ETFs, sind börsengehandelte Indexfonds. Das bedeutet, dass diese Investmentfonds fortlaufend an der Börse gehandelt werden. Sie verfolgen meist eine passive Anlagestrategie. Demzufolge bilden sie die Wertentwicklung eines bestimmten Index so genau wie möglich nach. Die einzelnen Titel und die Gewichtung werden vom Index vorgegeben und sind jederzeit einsehbar.
ETFs bieten die Möglichkeit, in viele Wertpapiere gleichzeitig zu investieren. Mit ETFs können Anleger Geld in verschiedenen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien anlegen.
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Selbst für Anfänger kann es sinnvoll sein, in ETFs zu investieren. Sie eignen sich besonders dann, wenn sie sich den Risiken von Investitionen am Kapitalmarkt bewusst sind und diese selbst einschätzen können. Im Gegensatz zu Aktien, bei denen das Risiko an einem Unternehmen hängt, bieten ETFs den großen Vorteil der Diversifikation. Diese Vorteile gibt es ebenfalls bei ETFs für Einsteiger:
Transparent und unkompliziert
Kein aktives Fondsmanagement
Kostengünstiger
Jederzeit handelbar
Schutz vor Insolvenz
Dennoch ist zu beachten, dass ETFs Kursschwankungen unterliegen. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notiert sind, sind außerdem Schwankungen in der Währung denkbar.
ETFs ermöglichen selbst Anfängern mit wenig Vorkenntnissen eine einfache und kostengünstige Investition in den Aktienmarkt. Der Einstieg lässt sich in der Regel in wenigen Schritten umsetzen. Wer neu in ETFs investiert, kann sich grundsätzlich an folgender Anleitung orientieren:
Um in ETFs zu investieren, ist die Eröffnung eines Wertpapierdepots notwendig. Das geht entweder bei einer Bank oder bei einem Onlinebroker. Vereinfacht gesagt, ist ein Depot ein Konto, auf dem anstatt Geld Wertpapiere gelagert werden. Ist ein Depot eröffnet, können von nun an jederzeit Wertpapiere gekauft und verkauft werden.
Vor der Eröffnung eines Depots und dem Kauf von ETFs können zusätzliche Gebühren, der Service sowie die angebotenen Leistungen der Anbieter verglichen werden. Das Produktangebot verschiedener Anbieter unterscheidet sich zum Teil deutlich.
Grundsätzlich haben Anleger zwei Möglichkeiten: ETF-Sparplan oder Einmalanlage. Beide Varianten haben ihre Vorteile. Mit einem ETF-Sparplan können Anfänger langfristig Vermögen aufbauen. Der Sparplan ermöglicht regelmäßige Investitionen in einen oder mehrere ETFs, bei denen eine festgelegte Sparrate in bestimmten Intervallen automatisch angelegt wird. Bei WeltSparen kann die Rate jederzeit kostenlos geändert oder Zahlungen ausgesetzt werden.
Neben monatlichen Zahlungen besteht die Möglichkeit einer einmaligen Anlage. Das einmalige Investieren ist jederzeit über die Börse möglich. Bei ETFs handelt es sich um eine langfristige Anlagemöglichkeit. Für erfahrene Anleger und Anfänger kann es daher sinnvoll sein, bei ETFs einen längeren Anlagehorizont (über mehrere Jahre) zu wählen. Da passive ETFs an einen Index gebunden sind und dieser Wertschwankungen aufweist, besteht das Risiko, dass diese Schwankungen innerhalb eines zu kurzen Anlagezeitraums kaum ausgeglichen werden können. Bei längeren Laufzeiten bestehen hingegen die Chancen, dass Kurssteigerungen negative Kursentwicklungen relativieren und so zu einer positiven Gesamtentwicklung beitragen können.
Passive ETFs versuchen, einen Index so exakt wie möglich nachzubilden. Da sich die Indizes jedoch stark voneinander unterscheiden, kann es sich gerade Anfänger lohnen, zunächst die Zusammensetzung und den Mechanismus genau zu verstehen. Erst dann kann sich die Investition in ETFs lohnen. Es kann beispielsweise darauf geachtet werden, eine zu hohe Konzentration einzelner Aktien innerhalb der Indizes zu vermeiden. Zu den bekanntesten Indizes zählen der MSCI World, der S&P 500, der DAX und der NASDAQ 100, die jeweils unterschiedliche Märkte, Regionen oder Branchen abbilden. Wer sich für ein individuell ausgewähltes ETF-Portfolio entscheiden möchte, kann sich die Vermögensverwaltung von WeltSparen anschauen.
Die Portfolios der digitalen Vermögensverwaltung investieren Ihr Vermögen breit gestreut. Das heißt für Sie, dass Sie mit nur einem Portfolio von den globalen Aktien- und Anleihenmärkten profitieren.
Dabei folgt unser Anlageteam einer Strategie, in die 50 Jahre führender Finanzforschung eingeflossen sind.
Für viele Beginner stellt sich die Frage, welcher ETF am besten geeignet ist. Um eine Auswahl zu treffen, sind grundlegende Kenntnisse über die Funktionsweise von ETFs hilfreich:
Bei den ausschüttenden ETFs wird die Rendite in regelmäßigen Abständen ausgezahlt. Das Geld steht Anlegern zur freien Verfügung.
Dagegen werden die Renditen bei thesaurierenden ETFs direkt reinvestiert. Auf diese Weise kann von einem Zinseszinseffekt profitiert werden: Die Gewinne werden durch die Wiederanlage erneut verzinst.
Alter des Fonds
Je älter der Fonds ist, desto mehr Vergleichsdaten haben Anleger für die Auswahl der ETFs zur Verfügung. Es ist jedoch zu beachten, dass das Alter des Fonds unter Umständen von der Performance des ETFs abweichen kann. Die Transparenz der ETFs kann genutzt werden, um unterschiedliche Daten miteinander zu vergleichen.
Fondsvolumen
Das Fondsvolumen umschreibt, wie viel Geld in dem ETF angelegt ist. Die Kennzahl spielt eine Rolle für die Auswahl der ETFs: Zum einen werden die Kosten bei einem großen Fondsvolumen besser verteilt, sodass ETFs mit großem Volumen häufig günstiger sind. Zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein ETF aufgrund niedriger Performance vom Markt genommen wird, bei größerem Volumen geringer. Je höher das Volumen des Fonds, desto etablierter und liquider ist der ETF.
Total Expense Ratio (TER)
In der Total Expense Ratio (TER) sind Verwaltungsgebühren, Depotgebühren sowie Lizenz- und Vertriebsgebühren enthalten. Die TER ist im Produktbeiblatt KIDD oder im Factsheet der jeweiligen ETFs aufgeführt und jederzeit einsehbar. Doch hier werden nicht alle ETF-Kosten berücksichtigt.
Total Cost of Ownership (TCO)
Im Gegensatz zur TER werden in der TCO zusätzlich Handelsgebühren, Steuern, Swap-Gebühren und sonstige Erträge einkalkuliert. Da diese Kosten kaum vorhersehbar sind, werden sie im Factsheet weggelassen. Die gesamten Kosten der ETFs sind eigenständig zu berechnen.
Tracking Differenz
Die Tracking Differenz zeigt den Unterschied zwischen der Rendite des ETFs und der Rendite des zugrundeliegenden Index, der vom ETF nachgebildet wird.
Tracking Error
Das Ziel von passiven ETFs ist es, die Wertentwicklung eines Index exakt abzubilden. In der Praxis ist das jedoch eingeschränkt möglich. Mit dem Tracking Error können Abweichungen zwischen der Wertentwicklung des Index und der des ETFs sowie Abbildungsfehler beurteilt werden.
Wer erstmalig in ETFs investieren möchte, kann in wenigen Schritten von der digitalen Vermögensverwaltung von WeltSparen profitieren. Dabei werden Anleger einfach und schnell Miteigentümer von zahlreichen börsengehandelten Unternehmen.
Anfänger und erfahrene Anleger können mit der Vermögensverwaltung kostengünstig und langfristig an der Wertentwicklung der Kapitalmärkte teilnehmen. Durch eine von vier ausgewählten Strategien profitieren Anleger von einer individuell ausgewählten Methode, basierend auf dem eigenen Risiko-Rendite-Profil.
Nach der Eröffnung eines Depots wird zwischen Strategien mit Aktienanteilen von 100 %, 70 %, 50 % oder 30 % ausgewählt. Der Anteil an Anleihen kann das Risiko des Investments senken. Bei einem Portfolio, welches ausschließlich aus Aktien-ETFs besteht, kann von den größten Renditechancen profitiert werden. Dabei ist zu beachten, dass zusätzlich ein höheres Risiko besteht.
Ein weiterer Vorteil für Anfänger sowie Profis: Mit der automatischen Wiederanlage von Ausschüttungen und dem jährlichen Rebalancing der ETFs ermöglicht die Vermögensverwaltung eine komfortable und langfristige Anlage. Außerdem können jederzeit kostenfrei Ein- und Auszahlungen vorgenommen werden. Neben Einmalzahlungen ist ein ETF-Sparplan kostenfrei mit einer Sparrate ab 50 € monatlich möglich.
Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Alle ausführlichen Informationen können Sie unter Risikohinweise nachlesen.
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